Wulff und wir

Geht es Ihnen auch so? Können Sie es auch nicht mehr hören? Jeden Tag eine neue Schlagzeile zum Fall Wulff. Mittlerweile geht es um Bobby-Cars in Schloss Bellevue. Die ganze Affäre kippt zunehmend ins Absurde. Das ist bedauerlich, denn das Kernproblem gerät dadurch etwas aus dem Fokus! Das ist die zu große Nähe zwischen Politik und Wirtschaft, die juristisch kaum angemessen zu fassende Grauzone zwischen persönlichen Freundschaften, Wirtschaftsförderung, Spezlwirtschaft, provinzieller Großmannssucht und ordinärer Korruption. Das ist beileibe nicht nur im Amigo-Biotop Hannover so. Jeder aufmerksame Beobachter der Verhältnisse im Herzen Bayerns kennt die "informellen Netzwerke", die angeblich nur dazu dienen, die Region nach vorne zu bringen. 

Die vielleicht verheerendste Folge der Affäre Wulff ist das schulternzuckende "Der Wulff ist halt so so, wie alle anderen Politiker", das sich in der Bevölkerung ausbreitet. Mit jedem Tag, an dem neue Details an die Öffentlichkeit gelangen, steigt der Überdruss an dieser Form der Politik, gewinnnt die Partei der Nichtwähler, die sich angewidert von diesem üblen Schauspiel abwenden.

Hier ist es an der Zeit einmal mehr auf eine Tatsache hinzuweisen, die uns als ÖDP von allen anderen etablierten Parteien unterscheidet: Das ist die strikte Unabhängigkeit unserer politischen Arbeit von jeglicher finanzieller "Unterstützung" und damit Einflussnahme seitens der Wirtschaft. Wir behaupten nicht nur, unabhängig zu sein.

Wir sind es!


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