Entlastung des Straßenverkehrs im Nordwesten durch die Schiene

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

der Nordwesten unserer Stadt hat durch die dynamischen Entwicklungen der letzten Jahre enorme Verkehrsbelastungen zu verkraften. Audi und GVZ wachsen, der Westpark zieht gerade seit seiner Erweiterung Bürger der ganzen Region magisch an und der anhaltende Druck auf den Wohnungsmarkt wird in den nächsten Jahren vor allem in Friedrichshofen-West zu einem neuen Wohnviertel, folglich auch zu einem spürbaren weiteren Verkehrszuwachs besonders für Friedrichshofen selbst führen.

Verkehrsuntersuchungen für den Nordwesten wurden zwar von Gevas auch mit Blick auf den neuen Verkehrsentwicklungsplan durchgeführt, allerdings wurde dabei doch primär der Straßenverkehr betrachtet. Eine wirkungsvolle Entzerrung des Verkehrs erscheint hiermit alleine nicht in Sicht.

Wir bitten deshalb, eine Machbarkeit für eine neu anzulegende Schienentrasse prüfen zu lassen, die westlich des Bahnhaltepunktes Gaimersheim von der Trasse Ingolstadt-Eichstätt nach Süden abzweigt, und mit Haltepunkten am Gymnasium, westlich der Mittleren Heide (mit P+R-Angebot für Fahrzeuge aus Richtung Eichstätt und Neuburg) und einem Halt in Friedrichshofen-West zum Klinikum führt. Dieser Endpunkt sollte so gestaltet werden, dass als Zukunftsoption eine Verlängerung nach Gerolfing machbar wäre.

Da es sich bei einer solchen Trasse um eine interkommunale Wegführung handelt, die sowohl der Stadt Ingolstadt als auch dem Markt Gaimersheim neue Perspektiven eröffnen würde, wäre natürlich eine Einbeziehung in das Förderprogramm „Nachhaltige Stadt-Umland-Entwicklung im EFRE“ der Bayer. Staatsregierung sinnvoll.

Mit freundlichen Grüßen
Simone Vosswinkel,            Franz Hofmaier,
ödp-Stadträtin             ödp-Stadtrat


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