Vorgartengestaltung

Antrag der ÖDP Stadtratsgruppe

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

 

in den letzten Jahren ist verstärkt zu beobachten, dass immer größere Flächen in Vorgärten von Wohnhäusern frei von Bepflanzungen mit Steinen, Schotter, Kies oder Splitt gestaltet werden. Dieser Trend führte nun in einer immer länger werdenden Reihe von deutschen Kommunalparlamenten zu teils heftigen Diskussionen über Verbote von Steinwüsten in Vorgärten auf der einen Seite, während andere über Eingriffe in Privateigentum klagen. Wir stellen nun hiermit hierzu folgenden

Antrag:

Die Stadt Ingolstadt lädt Umweltverbände und Gartenbaubetriebe ein, um gemeinsam mit ihnen in einem „Runden Tisch“ einen Weg zu suchen,

  • wie bei Grundstücken in künftig aufzustellenden Bebauungsplänen verpflichtend sinnvoll mehr Grün geschaffen werden kann, wobei auf insektenfreundliche und heimische, aber auch pflegeleichte Gewächse geachtet werden soll.
  • wie auch bei anderen Grundstücken Bürger verstärkt zu einer ökologischen Aufwertung ihrer Gärten animiert und dabei fachlich unterstützt werden können.
  • In diese gestalterischen Betrachtungen der Grundstücke sollten auch Flachdächer mit einbezogen werden.
  • Der „Runde Tisch“ soll schließlich Empfehlungen zur weiteren qualifizierten Vorgehensweise für den Stadtrat abgeben.

Begründung dieses Antrags:

 

Klimawandel und zunehmendes Insektensterben erfordern für die Zukunft hochwertiges Grün in unserer Stadt. Es kann dabei nicht nur Aufgabe der Stadt sein, Lebensräume für Mensch und Natur zu sichern, auch die Vorgärten in privaten Grundstücken sollen einen Beitrag zu einem naturnahen, artenreichen, bunten und reich strukturierten Lebensraum Stadt leisten.

Mit freundlichen Grüßen

 

gez. Raimund Köstler                                         gez. Thomas Thöne

 

Stadtrat                                                                Stadtrat


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