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Nahmobilität neu denken

Veröffentlicht Juni 2013 in Blickpunkt

ÖDP Stadtrat Franz Hofmaier

 

Zu der Zeit, als Ingolstadts Verkehrsentwicklungsplan letztmals fortgeschrieben wurde (1994), träumten Verkehrsplaner noch verbreitet von der autogerechten Stadt. Und selbst heute blitzen diese Ideen von gestern immer wieder auf, wenn Donau-Untertunnelungen ins Gespräch gebracht werden.

Doch ein stetig wachsendes Verkehrsaufkommen erzwingt ein Umdenken, weg von Feinstaub, Stress und Lärm, weg von weiteren die Landschaft und Wohnviertel zerschneidenden Hauptverkehrswegen.

„Verkehrsvermeidung“ sollte daher ein Schlüsselbegriff sein, wenn es nun um einen neuen Verkehrsentwicklungsplan für Ingolstadt geht: Eng verknüpft mit der Stadtentwicklungsplanung muss das Ruder in Richtung auf eine „Stadt der kurzen Wege“ gelenkt werden: Arbeitsplätze, attraktive Wohnviertel und vielfältige Besorgungsmöglichkeiten sind so gut es geht zusammenzuführen, um lange Anfahrtswege zu vermeiden.

Die meisten zurückgelegten Wegstrecken sind heute Kurzstrecken von wenigen Kilometern. Wir werden diese Nahmobilität neu denken müssen. Darum sollte es gehen bei den zum Verkehr geplanten Bürgerwerkstätten im Juli.

Franz Hofmaier